Auf der Suche nach der guten Arbeit

Aktuelle Informationen aus der Sektion
„Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt“ – Februar 2016

Auf der Suche nach der guten Arbeit

„Moderne“ Arbeitsbedingungen schaffen ideale Voraussetzungen für Burnout.
„Gute Arbeit“ – ist das möglich und wenn ja, wie?
In Deutschland wurden im Jahr 2012 nach Berechnungen bzw. Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg rund 3 Milliarden Überstunden geleistet – davon die Hälfte unbezahlt. Dies sind offizielle Zahlen, die Dunkelziffer dürfte höher sein. Einer Nachrichtenmeldung des ZDF zufolge sind in Deutschland 9 – 10 Millionen Menschen erkrankt, weil sie sich ihren Berufs-und Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen fühlen. Unsere Arbeit kann krank machen. Aber vielleicht ist Burn-out eine „gesunde“ Reaktion auf der Suche nach „guter Arbeit“, Reaktion auf unzumutbare Arbeitssituationen und Anforderungen, ein Protest des Menschen. Belastend ist oft nicht nur ein Zuviel an Arbeit, an Druck und Systemzwang, sondern vielleicht mehr noch das Empfinden ihrer Sinnlosigkeit. Mit unseren Kräften und vollem Engagement können wir mehr Schaden als Nutzen anrichten. Gute Arbeit? Gibt es sie noch? Jedenfalls ist sie nicht mehr so leicht auf dem Markt zu finden. Aber Menschen können und wollen gute Arbeit leisten. Was aber ist gute Arbeit eigentlich? Prof. Dr. Marianne Gronemeyer hat eine provokative Zeitdiagnose und zugleich ein flammendes Plädoyer für gute Arbeit geschrieben. Ihr Buch: Wer arbeitet, sündigt …: ein Plädoyer für gute Arbeit …

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