Sinnorientiert arbeiten – verantwortlich handeln

Aktuelle Information / Fachartikel
Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt“ – April 2017

Sinnorientiert arbeiten – verantwortlich handeln
Dipl.Päd (Univ.) Elisabeth Berchtold

Eine sehr aktuelle Frage lautet: wie kann Verantwortung gelebt werden in einer Arbeitswelt, die gekennzeichnet ist durch eine flüchtige, unsichere, dennoch komplexe Lebenswirklichkeit?
Das Weltwirtschaftsforum trifft sich 2017 erneut in Davos.
Titel des diesjährigen Treffens: »Anpassungsfähige und verantwortungsvolle Führung«.
Was sagen diverse Studien der letzten 10 Jahre über das Thema „Verantwortung“ aus?
Gibt es Unterschiede im internationalen Vergleich?
Wie sieht ein logotherapeutischer Denkansatz aus?
Viktor Frankl hat uns gezeigt, dass Verantwortung ein Grundzug des menschlichen Lebens ist.
Es geht um ein Antworten auf die Fragen, die das Leben (respektive Arbeitsleben) stellt.
Dabei bestimmt nicht der Mensch wofür er verantwortlich ist, sondern er ist derjenige der befragt wird.
Wie sehen viele Menschen der Arbeitswelt das Thema „Verantwortung“?
Reflexartig wird beklagt, dass Menschen in Unternehmen zu wenig Eigenverantwortung an den Tag legen. Es wird nach dem „Warum“ geforscht. Dabei ist das Wozu die eigentlich spannende Frage.
Mit Viktor Frankl lässt sich ein logotherapeutischer Arbeitsauftrag ableiten.
Logotherapeutische Berater, Coaches, Trainer in der Arbeitswelt sind aufgerufen, Menschen zu unterstützen, sinnvolle und nachhaltige Antworten zu geben. Dazu ist es nötig, konkretes Handeln fest zu machen an Schnittpunkt zwischen herrschendem Zeitgeist, jeweiliger Organisation und aktuell vorgefundener Arbeitswelt.
Insgesamt scheint das Bewusstsein für das Thema „Verantwortung“ gestiegen zu sein.
Bei der Beantwortung drängender Fragen der Arbeitswelt ist es hilfreich den Blick auf aktuelle globale Geschehnisse zu haben, die unser aller Situation beeinflussen und ihn dann zu lenken auf die je eigene vorgefundene Situation, deren Fragen wir letztlich immer hier und jetzt als entscheidende Individuen beantworten müssen.
(…)
Hinweis:
um den ganzen Artikel zu lesen senden Sie bitte eine E-Mail an das Sekretariat der DGLE:
dgle.dierenbach@t-online.de

Sinnforschung

Aktuelle Informationen aus der Sektion
Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt – Oktober 2016.

Beitrag von Paul M. Ostberg:
Sinnforschung – Wann wird ein Beruf und eine Arbeit als sinnvoll erfahren?

 

 

Führungsimpulse

Aktuelle Information / Fachartikel
Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt“ – Juni 2016

Leistungspsychologische Erkenntnisse – Führungsimpulse

In den Aktuellen Informationen aus der Sektion vom Februar 2016 schrieb Prof. Dr. Marianne Gronemeyer beim Thema > Auf der Suche nach der guten Arbeit  < „… muss man sich von Menschen in dem, was man kann, beanspruchen lassen und sie im Gegenzug seinerseits beanspruchen: Verschiedene Vermögen verschiedener Menschen sind zu gegenseitigem und gemeinschaftlichen Nutzen in Umlauf zu bringen.“

Da sind wir ja schon bei einer wichtigen Frage: Wie können die Erkenntnisse der Psychologie (und auch der Philosophie) vorteilhaft in die Arbeitswelt gebracht werden, wie kann die Arbeitspraxis mit menschenförderlichen Aspekten konkret „bereichert“ werden? Wenn wir den Artikel von Prof. Gronemeyer genau erfassen, ist dort auch zu erkennen, dass „Gute Arbeit“ immer auch „echte Leistungsarbeit“ ist. Und mit diesem Thema hat sich Dr. Walter Böckmann ausführlich und viele Jahr befasst. …

Der gesamte Text der Aktuellen Information können Sie kostenlos über die Geschäftsstelle der DGLE anfordern. dgle.dierenbach@t-online.de

 

Neuerscheinung von Cornelia Schenk

Cornelia Schenk
Keine Angst vor Krankheit
Die Kunst, in schweren Zeiten ein gutes Leben zu führen

Claudius, München 2016Schenk_Postkarte_S2_webschenk_keine_angst
288 Seiten, Paperback, 12,5 x 18,7 cm
1. Auflage Juli 2016
ISBN 978-3-532-62493-7

Wenn sich Prominente wie der Entertainer Harald Schmidt als Hypochonder bekennen, wird darüber gelächelt. Denn Hypochonder gelten als sensibel und ein wenig hysterisch. Man sagt ihnen gerne nach, dass sie sich selbst grundlos verrückt machen.
Für die Betroffenen selbst ist Krankheitsangst, wie Hypochondrie neuerdings betitelt wird, aber keineswegs lustig, sondern eine starke Belastung. [mehr]

Neuerscheinung von Dr. Otto Zsok

Otto Zsok
Der weiter wirkende Wille zum Sinn
Eine kurze Geschichte der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (DGLE) (1982-2015)

294 Seiten, Broschur, 148 x 210 mm
Erschienen im April 2016
Buchreihe: Forum Psychosozial
ISBN-13: 978-3-8379-2584-5, Bestell-Nr.: 2584

Otto Zsok zeichnet die Geschichte und Entwicklung der sinnorientierten Psychotherapie, die von dem österreichischen Neurologen und Psychiater Viktor E. Frankl (1905–1997) begründet wurde und von der Deutschen Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalyse (DGLE) auf die Bereiche Therapie, Beratung, Bildung und Erziehung übertragen wurde, kritisch-reflektiert nach. [ mehr ]

Neuerscheinung von Dr. Corinna Schmohl

Corinna SchmohlSchmohl_Cover
Onkologische Palliativpatienten im Krankenhaus
Seelsorgliche und psychotherapeutische Begleitung

Münchner Reihe Palliative Care Band 12
Kohlhammer, Stuttgart 2015
316 Seiten, 12 Abb., 2 Tab.
ISBN 978-3-17-026376-5

Jährlich sterben in Deutschland ca. 850.000 Menschen. Krebs ist mit ca. 215.000 Sterbefällen die zweithäufigste Todesursache. Die meisten Patienten (ca. 70 %) verbringen ihre letzten Wochen und Tage in stationären Einrichtungen. Die Frage nach Sinn, Wert und Bedeutung des eigenen Lebens und Handelns beschäftigt nicht nur die Betroffenen oft in großer Intensität, sondern vielfach auch Mitarbeitende in den helfenden Professionen, Ehrenamtliche, Angehörige und Nahestehende der Patienten. Das Leiden unter Gefühlen der Sinnlosigkeit, des spirituellen Schmerzes und ungelöster religiöser Fragen bleibt in der Praxis trotz des palliativmedizinischen „total pain“-Konzepts häufig weitgehend unbeachtet. Sinnzentrierte Seelsorge im Anschluss an die Logotherapie Viktor Frankls würdigt die Individualität des Einzelnen und bietet wichtige Impulse für interdisziplinäre Zusammenarbeit und seelische Gesundheit.

Dr. theol. Corinna Schmohl arbeitet seit 2005 mit onkologischen Palliativpatienten. Forschungs- und Interessengebiete sind das Grenzgebiet von Seelsorge und Psychotherapie sowie Gesundheit und Spiritualität. Vortragstätigkeit.

Inhaltsverzeichnis
Auszug 1
Auszug 2

http://www.kohlhammer.de/wms/instances/KOB/appDE/Medizin/Geriatrie-Palliative-Care

Rezension von Helen Schneider, M.A.
http://www.socialnet.de/rezensionen/19409.php