Leben wagen – Sept. 2016

Nürnberger Institut für Existenzanalyse und Logotherapie

Kongress des Nürnberger Instituts für Existenzanalyse und Logotherapie
vom 23. September – 25. September 2016

Leben wagen – vom Risiko und Wagnis menschlicher Existenz

Veranstaltungsankündigung

Jubiläumskongress 2016

Vom 15.April – 17. April 2016 veranstaltet das Süddeutsches Institut für Logotherapie und Existenzanalyse seinen europäischen Jubiläumskongress unter dem Motto:

„Logotherapie und IDENTITÄT in Europa“

Programmhinweis

Auf der Suche nach der guten Arbeit

Aktuelle Informationen aus der Sektion
„Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt“ – Februar 2016

Auf der Suche nach der guten Arbeit

„Moderne“ Arbeitsbedingungen schaffen ideale Voraussetzungen für Burnout.
„Gute Arbeit“ – ist das möglich und wenn ja, wie?
In Deutschland wurden im Jahr 2012 nach Berechnungen bzw. Schätzungen des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) in Nürnberg rund 3 Milliarden Überstunden geleistet – davon die Hälfte unbezahlt. Dies sind offizielle Zahlen, die Dunkelziffer dürfte höher sein. Einer Nachrichtenmeldung des ZDF zufolge sind in Deutschland 9 – 10 Millionen Menschen erkrankt, weil sie sich ihren Berufs-und Alltagsanforderungen nicht mehr gewachsen fühlen. Unsere Arbeit kann krank machen. Aber vielleicht ist Burn-out eine „gesunde“ Reaktion auf der Suche nach „guter Arbeit“, Reaktion auf unzumutbare Arbeitssituationen und Anforderungen, ein Protest des Menschen. Belastend ist oft nicht nur ein Zuviel an Arbeit, an Druck und Systemzwang, sondern vielleicht mehr noch das Empfinden ihrer Sinnlosigkeit. Mit unseren Kräften und vollem Engagement können wir mehr Schaden als Nutzen anrichten. Gute Arbeit? Gibt es sie noch? Jedenfalls ist sie nicht mehr so leicht auf dem Markt zu finden. Aber Menschen können und wollen gute Arbeit leisten. Was aber ist gute Arbeit eigentlich? Prof. Dr. Marianne Gronemeyer hat eine provokative Zeitdiagnose und zugleich ein flammendes Plädoyer für gute Arbeit geschrieben. Ihr Buch: Wer arbeitet, sündigt …: ein Plädoyer für gute Arbeit …

Der gesamte Text der Aktuellen Information können Sie kostenlos über die Geschäftsstelle der DGLE anfordern. dgle.dierenbach@t-online.de

Neuer Webauftritt der DGLE

Die DGLE präsentiert sich seit heute mit einem neuen Design im Web. Die Seite wartet jetzt nicht nur in neuem Layout, sondern auch mit verbesserter Funkionalität auf.  Zu den Hauptänderungen gehören die Suchfunktion, der Veranstaltungskalender und eine Mobilversion für Smartphones und Tablets.

 

Mitgliederversammlung der DGLE

Die ordentliche Mitgliederversammlung findet am Freitag, den 04. Dezember 2015 von 16:30-19:00 Uhr in der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Reuteallee 46 in 71634 Ludwigsburg im Hörsaal 1.201 statt.

Mehr dazu finden Sie im Veanstaltungskalender

Am darauf folgenden Tag, Samstag, den 05. Dezember 2015 ab 9:00 Uhr
findet ebenfalls in der Pädagogischen Hochschule in Ludwigsburg unsere Arbeitstagung statt unter dem Motto:

Im Berufsverband, Ideen einbringen, Projekte entwickeln, tatkräftig umsetzen. Programm2015.pdf

Mehr dazu finden Sie im Veanstaltungskalender

Neue Publikation: Sein und Sinn

Psychotherapie, Naturwissenschaft und Religion
J. Zimmermann, W. Gräßler, C. Sülz, M. Heinze

Sinn und Sein, eine neue Schriftenreihe der Gesellschaft für Logotherapie und Existenzanalytische Psychotherapie

2015 Pabst Science Publishers, Lengerich
ISBN 978-3-95853-105-5

Nachlese zum Kongress 2015

Salutogenese, Teamarbeit und Kommunikation

Sektion: Logotherapie in Wirtschaft und Arbeitswelt

Wie entsteht Gesundheit und was haben Beziehungen damit zu tun? Das sind Fragen, die heute auch in der Arbeitswelt immer mehr Menschen beschäftigen. Ich will dazu einige Aspekte ansprechen.

Aaron Antonovsky ( Israelisch-amerikanischer Medizinsoziologe 1923 – 1994) hat den Begriff der Salutogenese – zu verstehen als Gesundheitsentwicklung – kreiert. Danach ist Gesundheit kein Zustand, sondern muss als Prozess verstanden werden. Die Hauptthese von Anotovsky: das Kohärenzgefühl ist als Kern der Frage zu sehen: „Wie entsteht Gesundheit?“

Salutogenese , Teamarbeit und Kommunikation.pdf